Schnittunterweisung für die Ziersträucher

Ende April fand eine Schnittunterweisung an Ziersträuchern im Kerbenweg statt. Der 1. Vorsitzende und Fachwart Hans Maier begrüßte die Teilnehmer, welche an diesem Freitagabend, bei überwiegend freundlichem Wetter, erschienen waren.

Zu Beginn der Veranstaltung ging es entlag der Heckenstraße. Hans Maier erläuterte, dass viele Ziersträucher entlang des Weges nicht fachmännisch geschnitten wurden. Die Sträucher wurden nur oben oder an der Grundstücksgrenze gerade abgeschnitten und nicht ausgelichtet.  Wie wichtig ein guter Ziersträucherschnitt ist, wurde an einer Forsythie im Kerbenweg gezeigt. Der genaue Zeitpunkt für den Schnitt hängt von der jeweiligen Sorte des Zierstrauches ab und wirkt sich auf die Blütenfülle aus. Bei der Forsythie ist der Rückschnitt direkt nach der Blüte, dadurch hat der Strauch den ganzen Sommer Zeit, neue Zweige mit Blütenknospen für das kommende Jahr anzulegen. Die älteren und verblühten Triebe sollte man ausschneiden  und  junge Triebe etwas einkürzen. Sehr alte Zweige werden am besten an der Basis abgeschnitten, damit  junge Triebe mehr Platz und Licht zum Austreiben haben.

Aber nicht alle Ziersträucher brauchen einen regelmäßigen Schnitt, die Magnolie oder die Felsenbirne zum Beispiel blühen auch reichlich ohne Schnitt.

Auch bei Ziergehölzen ist der Pflanz-, Erhaltungs- oder  Verjüngungsschnitt durch-zuführen. Zudem ist es wichtig, das richtige Werkzeug zu haben. Die Scheren oder Messer sollten immer sauber und scharf sein.

Während der Schnittunterweisung gab Hans Maier noch viele Hinweise und beantwortete die Fragen der Interessenten.